DATEN & FAKTEN

Ausbau einer Wirkstoffanlage mit MevaDec: Hohe, variierend starke Decken geschalt

Projekt: 5-stöckiger Aus-/Anbau der pharmazeutischen Wirkstoffanlage der Takeda Austria GmbH, mit unterschiedlichen Deckenhöhen

Bauunternehmen: Arge: Jos. Ertl GmbH, Hörsching; Porr Bau GmbH, Linz

Bauherr: Takeda Austria GmbH, Linz

MEVA Systeme: Systemschalung MevaDec, Einzelstützen ME 350 / MEP 450 mit Verlängerung MEP 120, MEP-Traggerüsttürme

Planung und Betreuung: MEVA Schalungs-Systeme Ges.m.h.H, Pfaffstätten, Österreich

 
 
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Projekt

Hohe Decken mit variablen Stärken dank MevaDec

Beim Ausbau einer pharmazeutischen Wirkstoffanlage war eine flexible Deckenschalung gefragt.
Die MevaDec Deckenschalung bewies ihre Stärken einmal mehr.

Im oberösterreichischen Linz baut die Takeda Austria GmbH für ca. 40 Mio. Euro die bestehene Wirkstoffanlage aus. Das Linzer Unternehmen ist Teil der weltweiten Takeda-Gruppe, die zu den führenden Unternehmen der Branche gehört und einen beträchtlichen Teil ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung investiert, um die Gesundheit der Patienten durch erstklassige Innovationen zu verbessern. Der Rohbau für den Erweiterungsbau startete 2011, 2014 wird die erweiterte Anlage mit doppelter Kapazität voll in Betrieb gehen.

Bauliches Merkmal des neuen 5-geschossigen Gebäudes auf einer Grundfläche von ca. 2.000 m² sind die von 2,40 m bis 9,45 m variierenden Raumhöhen, die unterschiedlichen Deckenstärken von 20 bis 40 cm und die vielen Zwischenebenen. Die sehr breit gestreuten, unterschiedlichen Anforderungen an die Deckenbetonage sollte die Deckenschalung flexibel und ohne zeitraubende Sonderlösungen meistern. Nach einem Vergleich der verfügbaren Deckenschalungssysteme entschied sich die Arge Jos. Ertl GmbH aus Hörsching und Porr Bau GmbH aus Linz für die MevaDec Deckenschalung, zumal sie einfach, schnell und fehlerfrei aufzubauen ist.

Einfach in Aufbau und Logistik, flexibel in der Anwendung
Die MevaDec Deckenschalung, die bei diesem Projekt mit der Fallkopf-Träger-Element-Methode zum Einsatz kam, kommt mit nur drei Komponenten aus: Stütze mit Fallkopf, Hauptträger und Element. Das vereinfacht die Logistik. Zudem gibt das System die Anzahl und Position der Stützen vor, was Aufbaufehler und unnötige „Angst“-Stützen vermeidet. Die Anpassung an den Grundriss erfolgt flexibel durch den beliebigen Wechsel der Elementrichtung. Zum Einsatz kamen insgesamt 1.000 m² MevaDec-Deckenschalung in Taktgrößen von ca. 500 m². Auf Grund des hohen Bewehrungsanteils wurde das Material für zwei Takte vorgehalten.

Abgestützt mit Einzelstützen, Verlängerungen, Traggerüsttürmen
Insgesamt waren ca. 8.200 m² Decke in Stärken von 20 bis 40 cm zu betonieren. Zum Abstützen der Betonschalung in unterschiedlichen Höhen kamen MEVA Baustützen mit und ohne Verlängerung zum Einsatz: für Raumhöhen bis 3,90 m Einzelstützen ME 350, für die überwiegende Raumhöhe von 5,50 m Einzelstützen MEP 450 mit Verlängerungen MEP 120 – ein nicht alltäglicher Einsatz. Zunächst wurden die Stützen aufgestellt, dann die Hauptträger von einer Scherenhebebühne aus eingehängt und die Elemente von oben eingelegt. Durch die Sicherungsklappen in den Fallköpfen war ein sicheres Arbeiten gewährleistet; ein großer Vorteil beim Aufbau war auch, dass die Elemente in den Trägern und über die Fallköpfe hinweg stufenlos verschoben werden können. Für Höhen ab 5,60 m wurden MEP-Einzelstützen mit Aussteifungsrahmen zu stabilen MEP-Traggerüsttürmen zusammengebaut.

Einfaches Frühausschalen dank Fallkopf
Gemeinsames Merkmal der hier eingesetzten Baustützen ist ihr Fallkopf mit Schnellabsenkung. Damit lassen sich die Stützenköpfe – und folglich die Hauptträger und Deckenelemente – einfach per Hammerschlag zum Frühausschalen um 19 cm senken, sobald die betonierte Decke eine Mindestfestigkeit von 8 N/mm² erreicht hat. Die Elemente und Hauptträger werden zwischen Stützen und Decke problemlos herausgezogen und für den nächsten Takt verwendet, die Stützen bleiben zur Nachunterstützung stehen.

„Praxisnah und wirtschaftlich“
So fasste der Arge-Bauleiter Ing. Jürgen Mostbauer von der Jos. Ertl GmbH seine Erfahrung mit der MevaDec zusammen. „Auch die offene und sachbezogene Kommunikation im Zuge der Angebotsverhandlung sowie später bei der Bauabwicklung war für dieses Projekt sehr dienlich“, lautet sein Fazit zur Zusammenarbeit mit der MEVA. Zufrieden ist er auch mit der Service-Pauschale MietePlus, welche die Kosten für Reinigung und Reparaturen an der Mietschalung nach deren Einsatz übernimmt und ihm „dicke Rechnungen nach dem Mieteinsatz“ erspart hat.

Hohe Kundenzufriedenheit führt zu Folgeauftrag
Sehr zufrieden waren der Bauherr und die Arge mit der hochwertigen Betonoberfläche, die mit der alkus Vollkunststoff-Platte ohne zeitraubenden Schalhautwechsel erzielt wurde. Mit ihr sind alle MEVA Schalungssysteme belegt. Das Projekt wurde, wie geplant und erwartet, ohne jegliche Schalungssonderkonstruktionen ausgeführt und der Zeitplan problemlos eingehalten. Dass die Jos. Ertl GmbH im Anschluss bei der MEVA für ein weiteres Projekt Schalung geordert hat, unterstreicht die Zufriedenheit des Bauunternehmens mit den MEVA Systemen und Dienstleistungen.

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