DATEN & FAKTEN

Polizei- & Justizzentrum Zürich

Bauherr: Baudirektion des Kanton Zürich

Bauunternehmen: Marti AG, Zürich, Anliker AG, Emmenbrücke

MEVA Systeme: Deckenschalung MevaDec

Planung und Betreuung: MEVA Schalungs-Systeme AG, Seon, Schweiz

 
 
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Projekt

Deckenschalung des Polizei- und Justizzentrums Zürich fordert detaillierte Planung

Auf dem ehemaligen Güterbahnhof in Zürich Aussersihl-Hard entsteht ein neues Kompetenzzentrum für die Bekämpfung von Kriminalität. Der Bau des Polizei- und Justizzentrums Zürich (PJZ) erlaubt die Zusammenfassung der aktuell auf über 30 Standorte verteilten Kantonspolizei mit den Strafverfolgungsbehörden und dem Polizei- und Justizgefängnis.

Die vielfältige Nutzung des Gebäudes mit verschiedenen Bereichen für Büros, Sporthalle, Schießkeller, Gefängnis usw. spiegelt sich auch in der Konstruktion des Rohbaus wider. „Die größte Herausforderung war die Komplexität des Projekts. Aufgrund der vielen Bereiche war es schwieriger einen Rhythmus zu finden als beispielsweise bei einem Industriebau mit sich wiederholenden Strukturen“, erklärt Paul Bühler, Projektleiter der Marti Gruppe. Zur Schalung der großen Deckenflächen waren rund 6.200 m² der flexiblen Deckenschalung MevaDec im Einsatz. Zudem waren zeitgleich zwei Chef-Poliere auf der Baustelle tätig.

Schnell und sicher
Zur Erstellung der Geschossdecken mussten die verschiedenen Bereiche und Bauzustände berücksichtigt werden. Neben den komplexen Grundrissen galt es auch, die höhere Nutzlast im Baubetrieb und die vorgeschriebene Nachlaufunterstützung von 28 Tagen zu beachten. „Ausführliche Planung war daher nötig, um Sicherheit und einen schnellen Baufortschritt zu gewährleisten“, sagt Dirk Sieber, Ingenieur der MEVA Anwendungstechnik.

Frühausschalen nach 7 Tagen
Bei der Planung wurde das Frischbetongewicht entsprechend berücksichtigt und die Schalung genau geplant. Nach rund sieben Tagen war die ausreichende Betondruckfestigkeit erreicht und die Decke konnte mit dem MevaDec-Fallkopf frühausgeschalt werden. Indem der patentierte Fallkopf die Deckenschalung um 19 cm absenkt, werden Träger und Elemente für einen weiteren Einsatz frei. Die Stützen konnten so an Ort und Stelle stehen bleiben und die Decken bis zum Abschluss der Nachlaufunterstützung halten.

Nachlaufunterstützung über mehrere Etagen
Die Nachlaufunterstützung galt es in bestimmten Bereichen allerdings zu verstärken, um Durchbiegungen und Risse zu verhindern, die bei zu früher Erstbelastung entstehen könnten. Je nach Alter und dimensionierter Traglast der Decken musste das Frischbetongewicht auf unterschiedlich viele Decken verteilt werden. „In den oberen Geschossen sind die Decken zum Teil stärker als auf den darunterliegenden Stockwerken“, erklärt MEVA Ingenieur Volker Götz. „So musste in manchen Bereichen die fertiggestellte Decke noch zusätzlich unterstützt werden, um die Decke der darüberliegenden Etage überhaupt schalen zu können.“

„Ausnahmen sind die Regel“
Weitere Besonderheiten ergaben sich zudem durch die Geometrie des Gebäudes. „Aufgrund der vielfältigen Variationen sind Ausnahmen hier eher die Regel“, berichtet Dirk Sieber. „In einem Takt kamen beispielsweise ein stumpfer Winkel und ein Deckensprung von 5 cm zusammen. Woanders hatten wir aufgrund der vielen Gebäudebereiche unterschiedlich starke Unterzüge.“ Dank MevaDec konnten all diese Ausnahmen mit nur einem System berücksichtigt werden. Die Deckenschalung erlaubt die Kombination mehrerer Methoden und minimiert dadurch erheblich die Passflächen auch bei verwinkelten Grundrissen. „Der Anpassungsaufwand war nicht besonders hoch“, stellt Projektleiter Paul Bühler zufrieden fest. „Besonders die geringe Materialvorhaltung durch Frühausschalen hat uns bei diesem großen Projekt überzeugt.“

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