DATEN & FAKTEN

Großflächig und schwebend: MEVA Systeme im Gefälle

Projekt: Hochwasserentlastungsanlage am Staudamm in Pont-et-Massène, Frankreich

Bauherr: Französische Wasserstraßenbehörde

Bauunternehmen: Maïa Sonnier & Maïa Fondations

MEVA Systeme: Stützbock STB 450, teilweise mit Sonderverankerung, Sicherheitssystem SecuritBasic mit Wandschalung Mammut 350, Wandschalung Mammut 350

Planung und Betreuung: MEVA Schalungs-Systeme, Seon, Schweiz

 
 
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Projekt

Hochwasserentlastungsanlage am Armançon: Mammut-Takte, schwebende Stützböcke und innovative Verankerung im Gefälle

Großflächig und schwebend, schnell und stets sicher

Der Stausee am Fluss Armançon bei Pont-et-Massène westlich von Dijon ist Badesee und Trinkwasserspeicher, er versorgt den Burgundkanal mit Wasser, reguliert den Wasserstand und dient der Fischerei. Die von 1878 bis 1882 erbaute Staumauer wird renoviert und erhält bei dieser Gelegenheit eine leistungsfähige Anlage zur Hochwasserentlastung. Alle Teile der neuen Anlage werden mit MEVA Mietschalung erstellt.

Die neue Entlastungsanlage hat ein starkes Gefälle, damit auch große Wassermassen zügig ablaufen. Aus diesem Grund sind auch die Umfassungsmauern der Anlage recht hoch.

Starke MEVA Systeme im Großflächeneinsatz

Das Abflussbecken verläuft wie eine Treppe zum Tal. Wo immer möglich wird die Wandschalung für die Umfassungsmauern auf einen dieser Treppenabsätze gestellt und der entsprechende Wandabschnitt in einem Takt betoniert. Diese Wandabschnitte sind bis zu 15 m lang. Sie effizient und großflächig zu schalen gelingt am besten mit den bis 3,50 m hohen Elementen der Mammut 350. Diese Einheiten sind mehrfach aufgestockt; bis zu vier oder gar fünf Einheiten nebeneinander bilden eine Großflächeneinheit, die per Kran von Takt zu Takt versetzt wird. Das erspart den zeitraubenden Ab- und Wiederaufbau und senkt den Lohnaufwand spürbar. Die vollflächige 100 kN/m² Frischbetondruckaufnahme der Wandschalung Mammut 350 spart zusätzlich viel Zeit, da zügig betoniert werden kann – die ersten 4 m sogar beliebig schnell. Die freistehende Umfassungsmauer zur Talseite wird durchgehend zweihäuptig betoniert. Hier liefert das modulare Sicherheitssystem SecuritBasic an der Wandschalung die nötige Arbeitssicherheit gleich mit: Arbeitsbühnen, Leiteraufstieg und Geländer zur Absturzsicherung sind im System integriert. Die Umfassungsmauer zur Bergseite wird zweihäuptig betoniert, wo der Abstand zum Bergrücken dies zulässt. Andernfalls wird einhäuptig mit dem Stützbock STB 450 betoniert.

MEVA ... mehr als nur Schalung!

Doch wie Stützbocke verankern, wenn der Boden fehlt? MEVA Ingenieure entwickelten zusammen mit Maïa Sonnier die Lösung: Die Stützböcke werden zur Schalung hin an der Verankerung in der betonierten Wand befestigt und hinten an einem horizontalen Stahlträger. Dieser ist mit einem Ende auf der oberen Bodenplatte und mit dem anderen auf einem vertikalen Stahlträger befestigt, der wiederum auf der Bodenplatte darunter befestigt ist.

„Das ist eine Superlösung“, meint Bauleiter Clément Jouanneau zur unkonventionellen Stützbockverankerung. „Andere konnten uns keine Lösung bieten. Das war mit ein Grund, warum wir uns für MEVA entschieden haben. Mir gefällt auch die Betonoberfläche, die Leistung der Mammut 350 und die Stabilität der Systeme bei den hohen Anforderungen.“

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