DATEN & FAKTEN

Olympisches Haus – Hauptsitz des Internationalen Olympischen Kommitees IOC

Architekten: 3XN Architects, Kopenhagen

Bauherr: International Olympic Commitee, Lausanne

Bauunternehmen: Marti Construction SA, Lausanne

MEVA Systeme: Deckenschalung MevaDec, Traggerüst MEP, Richtstützen EuMax

Planung und Betreuung: MEVA Schalungs-Systeme, Seon

 
 
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Projekt

MevaDec triumphiert beim IOC

Angebot der Deckenschalung setzt sich bei den komplexen Grundrissen des olympischen Hauses durch

Der neue Hauptsitz des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) wirkt mit seiner geschwungenen Konstruktion dynamisch und modern. Hier werden die bisher verstreuten Arbeitsplätze an einem Ort vereint, dessen Form den olympischen Gedanken widerspiegelt.

Das dänische Architekturbüro 3XN und lokale Architekten entwarfen zusammen ein Gebäude mit anspruchsvoller Architektur. „Mit seiner dynamischen, geschwungenen Fassade wirkt das Gebäude aus jedem Winkel anders und vermittelt die Energie eines Athleten in Bewegung“, erklärt Jan Ammundsen, Senior Partner and Head of Design der 3XN Architects.

Nachhaltiges und modernes Bauen
Insgesamt wurden für das Bauwerk am Genfer See rund 2.650 t Stahl und etwa 28.000 m³ Beton verwendet, der zum Teil beim Rückbau des alten Verwaltungsgebäudes vom IOC recycelt werden konnte. Das neue Gebäude wird sich über vier Etagen erstrecken. Wer es künftig betritt, über dem erscheinen die Galerien der oberen Stockwerke als fünf olympische Ringe, die sich drehen und ineinander verschlingen. Zudem fallen die gewölbten Decken im Erdgeschoss auf, die mit einer fliessenden Bewegung in Richtung Boden laufen und dort direkt abschliessen.

MEP individuell angepasst
Dieser Übergang erforderte eine Neigung der Deckenschalung um 16 bis 20 Prozent. Die vier gewölbten Decken finden sich an jeder Seite des Gebäudes und sind in ihrer Form sehr unterschiedlich. Daher musste die konventionelle Trägerschalung dieser Decken jeweils individuell abgestützt werden. Das Traggerüstsystem MEP eignete sich gut für diese Aufgabe. Dank der verstellbaren Diagonalkreuze konnten sowohl der Stützenabstand als auch die Stützenhöhe den individuellen Anforderungen angepasst werden, ohne die Standsicherheit zu beeinflussen.

MevaDec punktet mit Flexibilität
Die Stahlringe in den Decken haben einen Durchmesser von je 26 m und sind in den Beton eingebettet. Zusätzlich unterscheiden sich die geschwungenen Umrisse der Decken auf jeder Etage. Um die komplexen Grundrisse abzubilden, war eine flexible Elementschalung nötig. Im Wettstreit um diese Aufgabe tat sich MevaDec als Sieger hervor. Rasterunabhängig konnte sich das System an die verschiedenen Grundrisse des neuen IOC-Gebäudes anpassen und Ausgleiche – gerade um die Ringe herum – minimieren.

Fallkopf-Träger-Methode
Die flexible Deckenschalung ermöglicht mit der Fallkopf-Träger-Methode das Frühausschalen, reduziert die Materialvorhaltung und begünstigt einen schnellen Baufortschritt. Dies überzeugte auch die Ingenieure des Bauunternehmens Marti Construction SA. Sobald die erforderliche Mindestbetonfestigkeit von 8 N/mm² erreicht wird, kann mit dem Frühausschalen begonnen werden. Beim Bau des neuen IOC-Gebäudes wurden die Decken somit schnell fertiggestellt. Die einfache Betätigung des patentierten MevaDec-Fallkopfs senkt dabei die Haupt- und Nebenträger um 19 cm ab. Zudem ist die Anzahl der notwendigen Stützen vom System vorgegeben, wodurch die Planung und Anwendung des Systems erleichtert werden.

Teamspiel zwischen MevaDec und Trägerschalung
Die fertiggestellten Flachdecken der oberen Stockwerke werden zum grössten Teil über Stahlsäulen am Deckenrand der darunterliegenden Etage gestützt. Bedingt durch die geschwungene Konstruktion, stehen diese jedoch selten parallel übereinander. Um den teils breiteren Grundriss zu berücksichtigen, war daher im Randbereich eine Auskragung von bis zu 1,50 m nötig. Die konventionelle Schalung mit H20-Holzträgern wurde daher durch MEP-Traggerüste gehalten, die sich dank der verstellbaren Diagonalkreuze auch hier passend in die 1,35 m breiten Zwischenräume der Stahlstützen einfügten.

Schalhaut mit olympischem Durchhaltevermögen
„Mit 1.200 EuMax-Baustützen und ca. 2.500 m² unserer Deckenschalung MevaDec konnten die Bauarbeiten schnell voranschreiten. Serienmässig ausgestattet mit der alkus-Vollkunststoff- Platte bewies die Elementschalung MevaDec bei diesem Projekt das Durchhaltevermögen eines olympischen Athleten“, lacht MEVA Ingenieur Yannick Vauclin und erklärt: „Die Deckenflächen von insgesamt rund 25.000 m² wurden ohne einen einzigen teuren Plattenwechsel geschalt.“ Der Zeitplan stellte somit keine Herausforderung dar und das Projekt wurde planmässig fertiggestellt.

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Referenzbroschüren

  • Kompetenzfeld Architekturbau (2.38 MB)

    Referenzen mit höchsten Anforderungen an Betonoberfläche, Schalung und Schalhaut. Sichtbeton und anspruchsvolle Geometrien sind gefragt.

  • Kompetenzfeld Hochhausbau (3.33 MB)

    Referenzen mit Schalungslösungen für Hochhäuser und Wolkenkratzer: Schalen bei wenig Platz, mit oder ohne Kran, bei höchster Sicherheit. MEVA Ingenieure liefern die gesamte Schalungslösung.

  • Kompetenzfeld Ingenieurbau (3.14 MB)

    Referenzen mit Schalungslösungen für große Industrieanlagen, Brücken, Tunnel, Kraftwerke und Wasserbauwerke. Schalungstechniker mit großer Erfahrung und ausgeprägtem Erfindergeist.

  • Kompetenzfeld Wirtschafts- und Wohnungsbau (2.70 MB)

    Betriebsgebäude, Hallen, Büros, Einfamilienhäuser, kommunale Einrichtungen, Wohnanlagen, Parkhäuser oder Einkaufspassagen und Mehrfamilienhäuser: Referenzen bei denen Wirtschaftlichkeit, Schnelligkeit und Sicherheit bei hervorragenden Betonierergebnissen zählen.

 
  • MEVA Kompetenz & Referenzen

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    Referenzen zu Projekten im Wirtschafts- und Wohnungsbau, Hochhausbau, Architekturbau und Ingenieurbau

  • Großbaustelle im Herzen Budapests

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    MEVA erfüllt hohe Anforderungen mit flexiblen Schalungslösungen. Der Zoologisch-Botanische Garten in Budapest ist eine der beliebtesten Kultureinrichtungen des Landes. Mit einem weiteren Ausbau des Parks entsteht der sogenannte Biodom – eine Art abgeschlossene Kuppel, innerhalb derer ein komplettes Ökosystem simuliert werden soll.

  • Anspruchsvolle Geometrie im Tunnel

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    MEVA STB 450 bietet flexible Lösung bei schmalem und schrägem Streckenverlauf: Nahe der Gemeinde Gretzenbach teilt sich die ansonsten vierspurige Bahntrasse auf. Die südlichen zwei Gleise senken sich dort langsam ab und führen unter der Kantonsstrasse hindurch in den neuen Eppenbergtunnel.

  • BIM: transparent und effizient

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    „BIM“ steht für „Building Information Modeling“, eine ganzheitliche, softwarebasierte Methode zur optimierten Planung und Ausführung von Bauwerken.

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